Kontakt

Johanna Nientiedt
und Bernhard Schlager
Koordinatoren
Bruckhofstraße. 6
89257 Illertissen
Telefon: 07303 - 15 95 95
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Evelin Klein
1. Vorsitzende
Hospizgruppe Illertissen
Regionalgruppe der IGSL-Hospiz e.V.
Adlerweg 11
88489 Wain
Tel.: 07303 92 88 44
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08. April 2019, Vortrag - Alles geregelt?

Was ist zu tun, damit selbstbestimmtes Handel auch in schwierigen Situationen möglich ist?

Der Infoabend der Hospizgruppe Illertissen in Kooperation mit der Sparkasse Illertissen gibt Antworten auf Ihre Fragen rund um wichtige und notwendige Vollmachten und Verfügungen und bietet Lösungsansätze.

KompetenzCenter Sparkasse, Ulmer Str. 9, Illertissen
Beginn: 19.00 Uhr
Unsere Referenten: Johanna Nientiedt, Koordinatorin Hospiz Illertissen

                                 Dr. Harald Bratke, Rechtsanwalt und Steuerberater

Platzreservierungen sind möglich per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
oder telefonisch unter 0731/ 709-701

Wann ist eine Patientenverfügung notwendig? Was sollte beim Aufsetzen beachtet werden? Und auf was kommt es bei Vorsorgevollmacht an? Darüber informieren die ambulante Hospizgruppe Illertissen in Kooperation mit der Sparkasse Illertissen. Es besteht die Möglichkeit Vorsorgemappen vor Ort zu erwerben.

DER PATIENTENWILLE HAT OBERSTE PRIORITÄT

Patientenverfügung, viele Menschen haben Angst, ihr Recht auf Selbstbestimmung durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall zu verlieren. Hier sieht der Gesetzgeber Patientenverfügungen in einer wichtigen Funktion. Weder Ärzte noch Angehörige, weder Pflegekräfte noch Betreuer dürfen sich über den erklärten Patientenwillen hinwegsetzen. Das gilt vor allem, wenn er schriftlich, z.B. in einer Patientenverfügung niederlegt wurde und auf die aktuelle Lebens- und Behandlungssituation zutrifft. Dem vorsorglich schriftlich erklärten Patientenwillen über die Behandlung oder Nichtbehandlung wird durch das Gesetz zu Patientenverfügungen eine hohe Verbindlichkeit zugesprochen.

In einer Vollmacht werden eine oder mehrere Personen ermächtigt, für den „Vollmachtgeber" Willensbekundungen abzugeben, Rechtsgeschäfte zu tätigen und für ihn Entscheidungen zu treffen. Nur auf diese Weise wird sichergestellt, dass sich Personen des Vertrauens, mit denen der Betroffene dann in der Regel auch schon im Vorfeld über seine Vorstellungen und Wünsche gesprochen hat, mit entsprechender rechtlicher Kompetenz für den Patienten einsetzen können.

Liegt keine Vollmacht vor, wird auf Antrag beim Betreuungsgericht ein Betreuer bestellt, der dann die Rechte des Betroffenen wahrnimmt. Dies kann eine dem Betroffenen völlig unbekannte Person sein. Bevollmächtigte oder Betreuer haben den Willen des Betroffenen zur Geltung zu bringen. Sie dürfen nicht ihren eigenen Willen an die Stelle des Willens des Betroffenen setzen. Sie müssen aber auch prüfen, ob der Betroffene immer noch an seinem damals festgelegten Willen festhalten will oder ob es Anzeichen für eine Änderung gibt, sei es auch ohne Worte. Ist dies der Fall, so ist dieser Wunsch zwingend zu berücksichtigen.

>>  IGSL-Vorsorgepaket

11. Januar 2019, Vortrag: Das Gefühl, schon zweimal gestorben zu sein

Das Leben ist ein Geschenk

Anita Schlüter berichtet von ihren Nahtod-Erfahrungen – ganz ohne Tabu.

Sterben und Tod, das sind Themen um die viele Menschen einen großen Bogen machen. Manche Zeitgenossen tuen einfach so, als würden sie ewig leben. Anita Schlüter (59) gehört nicht zu ihnen. Zweimal war sie schon klinisch tot und spricht darüber, in aller Öffentlichkeit.

Die ambulante Hospizgruppe Illertissen hat sie für den 11. Januar 2019 um 19.30 Uhr zu einem Vortrag in den Gemeindesaal St. Martin in Illertissen eingeladen. Der Titel lautet „Dem Leben und dem Tod nahe“.

Ganz bewusst hat die Münsterländerin diese beiden Begriffe miteinander verbunden – weil das Leben und der Tod untrennbar miteinander verbunden sind. Mit aller Kraft stürzt sich die zierlich wirkende Frau in ihr Leben, hat in den vergangenen Jahren vieles für sich verändert. Und mit aller Gelassenheit und Zuversicht erwartet sie den Tag der ihr letzter sein wird.

Was dann geschieht weiß sie aus eigener Erfahrung. Eine schwere Erkrankung zwang sie mit mehreren Jahren Abstand in Krankenhaus. Und zweimal blieb ihr Herz bei laufender Operation für mehrere Minuten stehen. Beide Male gelang es den Ärzten, sie wieder ins Leben zu holen. Was sie in der Zeit dazwischen erlebte, erzählt sie den Menschen, die bereit sind, ihr aufmerksam zuzuhören und die den Wunsch haben, mit ihr über ihre Nahtod-Erfahrungen zu reden.

Bei dem Vortragabend spricht sie teilweise frei oder liest aus ihren eigenen Aufzeichnungen vor. Sie gibt ihren Zuhören einen tiefen, sehr persönlichen Einblick in ihr mehr als bewegtes Leben, in dem auch ihr heute erwachsener Sohn schon an der Schwelle des Todes stand.

All diese Erfahrungen will sie teilen, will ihren Zuhörern verständlich machen, wie sehr der nahe Tod ihr Leben verändert hat. Es gibt keinen Grund Angst vor dem Tod zu haben, sagt Anita Schlüter – diese Gewissheit gibt ihr auch die Kraft, sich ehrenamtlich in der Hospizarbeit zu engagieren. 

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht. 

12. März 2019, Letzte-Hilfe-Kurs

von 18:00 - 21:30 Uhr

Eine selbstverständliche Ausbildung in unserer Gesellschaft ist der „Erste-Hilfe-Kurs“. In der Bevölkerung gibt es mittlerweile ein Basis-Wissen für die Lebensrettung im Notfall.

Ein entsprechendes Basis-Wissen und Bewusstsein für die Begleitung am Lebensende, im Sterben und in der Trauer gibt es noch nicht. Diese möchte der „Letzte-Hilfe-Kurs“ vermitteln.
Darin geht es um den angstfreien Umgang mit folgenden Themen:

1. Sterben ist ein Teil des Lebens

2. Vorsorgen und Entscheiden

3. Körperliche, psychische, soziale und existenzielle Nöte lindern

4. Abschied nehmen

Das Thema geht uns alle an.

Die Referenten sind Johanna Nientiedt und Bernhard Schlager Koordinatoren der Ambulanten Hospizgruppe Illertissen.

Anmeldung bei der vhs ist erforderlich!  Link zur VHS  https://www.vhs-neu-ulm.de

Ort: Vereinsheim, Schulweg 1, 89299 Unterroth